Rock n Roll Maratona de Lisboa 15.10.2017

Bericht vom 18.10.2017 (Werner Ihlow)

Quelle: runrocknroll.com/lisbon

Die Hölle von Lissabon.
Da waren wir noch nicht und da ist auch RocknRoll, also hin...
Die Marathonis mussten früh raus, deren Start lag weit außerhalb und war schon um 8h. Wir "Halben" sollten bis spätestens um 9h an einem Sammelpunkt sein, von dem aus wir mit Bussen auf die 17 KM lange Vasco-da-Gamabrücke gefahren wurden. Vor den Bussen verteilten junge Damen Schirmmützen, die wir angesichts der angekündigten Sonne gerne annahmen. Der Transport war gut organisiert und klappte reibungslos. Immer mehr Läufer sammelten sich im langen Startbereich, die Sonne stieg höher, der Blick auf den Tejo zu beiden Seiten und die vor uns liegende Stadt war beeindruckend.
Bericht: Bärbel N.


Ergebnisse unter: http://www.runrocknroll.com/lisbon

Am Start über Marathon 4670 Teilnehmer
2822 Ralf Hellmers 4:27:08   AK 318 -- M 2418
2046 Jochen Nanninga 4:07:38   AK 55 -- M 1811
3421 Andreas Löloff 4:42:59   AK 208 -- M 2877
4465 Karsten Hilger 5;43:47   AK 670 -- M 3595

Am Start über Halb Marathon 7322 Teilnehmer
5626 Susanne Hellmers 2:25:40   AK 131 -- F 1492
4881 Andrea Rückbrod 2:18:17   AK 99 -- F 1154
4822 Dörthe Rose 2:18:17   AK 249 -- F 1155
5245 Renate Buck 2:25:36   AK 184 -- F 1312
5731 Bärbel Neugebauer 2:27:09   AK 135 -- F 1533
5948 Helga Kriefer Hetzke 2:33:38   AK 143 -- F 1658
6276 Iris Marschall 2:35:40   AK 166 -- F 1838
6436 Patricia Hilger 2:38:38   AK 182 -- F 1936
6868 Amke Friedrichs 2:49:07   AK 764 -- F 2192
7256 Karin Eden   3:10:36   AK 114 -- F 2433
808 Kurt Eden 1:43:40   AK 36 -- M 737
6591 Enno Nannen 2:41:48   AK 34 -- M 4566
4797 Werner Ihlow 3:02:55   AK 38 -- M 4797
VFFL Berumbur
6146 Thomas Grimm 2:36:21   AK 300 -- M 4379

Um 10:30h fiel unser Startschuss und 20.000 Läufer setzten sich in Bewegung. Knapp 6 Kilometer liefen wir auf dieser Brücke, auf welcher Fußgänger sonst nicht erlaubt sind. Dann ging es in einer Riesenkurve in die Stadt, dort endlich die erste Wasserstelle, das Hirn kochte schon. Ein Wasser in den Körper, ein Wasser über den Körper, war die Devise, und weiter. Jeder Schatten spendende Baum wurde dankbar registriert, irgendwann eine Anzeigetafel: 11:59h/32 Grad Celsius. Zu Hause würde ich nie bei so einem Wetter laufen, und dann auch noch Steigungen, aber weiter. Ich hätte gerne mehr Bands gehabt und mehr Wasserstellen wären auch nicht schlecht gewesen. Irgendwann endlich rechts hoch, Richtung "Eduard", da war ein Wendepunkt nach langem Anstieg, wo fast alle gingen. Und dann endlich nur noch bergab, der Kopf dröhnt, das Pflaster ist bucklig, aber der Zielbogen in Sichtweite. Oh Mist, noch einen Schlenker, aber endlich viel Publikum mit anfeuernden Rufen, dann die Matten, große Erleichterung. Dann ein Typ mit Mikro: And, it was great?? It was hell...

Zum vereinbarten Treffpunkt, da fanden sich nach und nach alle ein, Gott sei Dank, alle heil und gesund durchgekommen. Am Wasser trafen wir uns, auch die Marathonis hatten das gleiche Ziel und hatten die doppelt so lange Strecke geschafft - ich hätte nicht tauschen wollen...
Und sonst: Eine tolle Stadt, wir haben sie in kleinen Gruppen nach Lust und Laune erkundet, es gab unendlich viel zu sehen und erleben. Tolle Gebäude, urige Gassen, Lokale, Geschäfte und Ausblicke und Eindrücke - es war wieder eine grandiose Tour.
Bericht:   Bärbel N

Bilder zum Bericht: