16. OLB Citylauf Norden 14.04.2018

Bericht vom 15.04.2018 (Werner Ihlow)

Quelle: citylauf norden

Gute Stimmung trotz bescheidenem Wetter +++ Starker Kölner Besuch +++ Neue Stadtmeister gekürt +++ Valentin dominiert +++ Schüler mit starken Zahlen +++ Sport Reinhardt Racing Team knapp am Rekord vorbei.
Fazit von Bärbel:Teilnehmer: Erstaunlich viele angesichts des Wetters
Wetter: kein Kommentar
Stimmung: gut
Werner möchte sich besonders „ bei allen Helfer „ ganz herzlich bedanken. Kein einfacher JOB bei dem Wetter.
Berichte von Bärbel und Holger


Ergebnisse unter: http://www.citylauf-norden.de

Bericht: Bärbel:
Für mich beginnt der Citylauf ja wie für etliche andere schon am Freitag. Schon eine Viertelstunde vor der angekündigten Zeit standen einige Sportler vor der Startbude und wollten ihre Unterlagen abholen, also schnell konzentrieren und wieder etliche zur großen Info-Tafel schicken, weil sie ihre Startnummer natürlich trotz entsprechender e-mail nicht herausgesucht hatten, die Gratiszeitschriften und „Goodies“ verteilen, darauf achte, wer ein T-Shirt bestellt und somit auch bezahlt hat, mit den netten Mitarbeitern des Pulsschlagteams noch kurz klären, was wo liegt dieses Jahr, die Nachmelder alle bitte zur Kollegen rechts…
Es lief gut, zumal schon am Vortag die Unterlagen für die meisten Schüler herausgegeben worden waren. Ab 17:30 h wurde es ruhiger, dafür erschienen nebenan an der Kaffeebude jetzt die zahlreichen Helfer vom TV Norden für ihre Besprechung. So, Bude zu, die Startunterlagen für die Kollegen schon ins Amtsgericht bringen, ab nach Hause und Kuchen backen.
Samstag – der Tag. Und REGEN!
Frühstücken, Sachen zusammensuchen, ab zum Markt, Kuchen abgeben, Fahrrad unterbringen und ab 8:30 h unter dem Zelt der Startbude mitfühlend die vielen fleißigen Menschen betrachten, die im Dauerregen ihre Stände aufbauen – so ein Mist. Es ist ja ein Riesenaufwand, der hinter diesem ganzen Projekt steht, der Aufbau der Absperrungen, die Lautsprecheranlage, die Bühne, die Zeitnahme und und und. Wer den Citylauf von dieser Seite kennt, weiß, wie viel Arbeit und wie viele Stunden bezahlter und auch ehrenamtlicher Helfer nötig sind, damit wir unser Norder Läuferfest feiern können.
Tapfere Bambinis stehen vor mir und lassen sich stolz und leicht fröstelnd ihre Startnummer geben, viele Eltern lassen sich noch einmal erklären, wie das mit dem Chip läuft, andere wollen wissen, wo Toiletten und Umkleiden sind, wann wer startet, immer wieder wundere ich mich, warum selbst routinierte Läufer vor mir stehen und ihre Startnummer nicht herausgesucht haben. Aber irgendwie wird jeder versorgt. Inzwischen laufen die Bambinis schon, ich höre Oliver Jüchems von rechts und den Sprecher Arthur von links, dazu die Sambatruppe und immer noch regnet es. Die Schülerläufe starten und schon ist es 11:30 h und ich verabschiede mich aus der Startbude, weil mein Enkel doch auch beim letzten Schülerlauf mitmacht – da muss Oma an der Strecke stehen.
Dann startet wie jedes Jahr unser Michael mit dem Handbike vor dem 10-km-Feld, perfekt begleitet von zwei Triathleten auf dem Rad, damit niemand gefährdet wird, wenn er im Läuferfeld mitfährt. Er gehört einfach dazu und beweist uns Allen jedes Jahr, dass man auch Alltags- und Freizeitsportler sein kann, wenn man nicht mehr laufen kann.
Es waren weniger Zuschauer als sonst an der Strecke, was aber verständlich ist, das Zuschauen ist viel unangenehmer bei kühlem Regenwetter als das Mitmachen. Aber es war ein großes und gutes Läuferfeld, und es ist schön, die bekannten Gesichter an sich vorbeiziehen zu sehen, vom schnellen jungen Flitzer über die schon lange so flotten Damen und Herren bis zu den ausdauernden alten Hasen und Häsinnen, die den Nachbarn, Kollegen und Verwandten beweisen, dass Laufen einfach gut ist und Spaß macht.
Im Ziel schnell die Ersten beglückwünschen, kurz schnacken, Schatzi gut versorgt wissen und dann selbst zu meiner Mannschaft zum Treffpunkt, wir starten ja auch noch.
Großes Hallo im Startfeld, man kennt so viele, der eine läuft für den Skatclub, die andere für den Betrieb oder eine gute Sache, Eltern laufen mit ihren Kindern, sogar eine zweite Handbikerin entdecke ich und freue mich. Schüler von der Schule vom Moortief laufen mit Begleitern – der Norder Citylauf kann Integration schon lange, finde ich. Dann SCHUSS, nun aber beeilen! Es ist ein Bad in der Menge, das ist meine Stadt, hier lebe ich  und arbeite ich, hier fahre ich Fahrrad und hier laufe ich – und es beflügelt mich wörtlich, wenn so viele Menschen am Rand meinen Namen rufen, wenn ich Gesichter erkenne, durch die vertrauten Straßen laufe, die Sambatruppe höre. Blumen-Theo steht dort mit einer Hupe, die Stimmung ist toll – und es hat sogar aufgehört zu regnen!!
Die zweite Runde, mein Ziel, dass David Valentin mich nicht überrundet, hab ich schon mal geschafft. Noch einmal gucken, wer dort alles steht, die Bauhofmitarbeiter sind aus ihren Autos gekommen, die Polizei zeigt Daumen hoch, unser Ossiloopfotograf Harald hat mich gesehen. Um die Kurve, noch einmal Doornkaatlohne, niemand will in der Mitte laufen, ich auch nicht, dann kommt schon die Kurve beim Cage, ab durch den neuen Weg. Da stehen viele, es wird voller, je weiter man Richtung Ceka kommt, Jubel für alle, links herum und jetzt Endspurt durch die Osterstraße – geschafft. Im Ziel gleich das nächste große Hallo, glückliches verschwitztes Umarmen, wie war es, was zu trinken holen, sich einfach nur noch freuen.
Es sind tolle Zeiten gelaufen worden gestern, zu Recht werden die Besten auf die Bühne geholt und ausgezeichnet, herzlichen Glückwunsch auch von mir, aber für mich sind genauso wichtig auch die, die später ins Ziel kommen, die gegen sich selbst und ihren inneren Schweinehund gelaufen sind, die durchgehalten haben, die für ihre Gesundheit laufen oder gegen das Gewicht, die Alter und Zipperlein trotzen – auch das sind Sieger.
Auf dem Marktplatz beginnt nach der Siegerehrung dann das große Aufräumen, auch hier sind wieder viele fleißige Hände gefragt.
Mein Fazit: Petrus, wir haben bewiesen, dass wir es auch bei Regen können, bitte nächstes Jahr wieder SONNE!!
DANKE an alle Organisatoren, Helfer, Läufer, Zuschauer, Sponsoren – wir brauchen alle.

Bericht und Pressemitteilung: Holger
Die 16. Auflage des OLB Citylaufs in Norden fand bei den schlechtesten Wetterbedingungen seiner Geschichte statt. Wie zum Trotz zu dem permanenten Nieselregen ließ es sich die regionale Laufszene nicht nehmen nach Norden zu kommen. Über 1600 Aktive trugen sich in die Starterlisten ein. Fast genauso viele wie im Vorjahr.
Die Bambini eröffneten pünktlich um 10 Uhr das Laufspektakel in Nordens Innenstadt. Gefolgt von sieben Jahrgangsrennen der Schüler und den 10 km- und 5 km-Läufern.
10 km – Tanja Schwarz mit neuer Bestzeit
Ein unglaublich spannendes Rennen lieferten sich Tanja Schwarz vom MTV Aurich und Sarah Valder aus Köln. Beide Athletinnen lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen. Während Valder bis Kilometer acht die Führungsarbeit machte, konnte Schwarz sich am Ende knapp absetzen und das Rennen in neuer persönlicher Bestzeit von 38:58 Minuten gewinnen. Auf Platz drei landete Insa Franzen.
Bei den Männern bejubelten die Zuschauer den Tagessieg von Matthias Heinken, der für den heimischen TV Norden an den Start ging. Heinken gewann in 35:24 Minuten vor Ibrahim Mahmud aus Emden und Tim Bollmann aus Weene.
Deutscher Meister und Kölnerin gewinnen 5 km-Rennen
Der 21-jährige David Valentin von der LG Olympia Dortmund galt als Favorit über die 5 km-Distanz. Der dritte der U23-Halbmarathonmeisterschaften und Mannschaftssieger der U23-Meisterschaften im Halbmarathon ließ es sich nehmen in seiner „läuferischen“ Heimatstadt an den Start zu gehen. Valentin wurde seiner Favoritenrolle von Anfang an gerecht und siegte souverän in 15:31 vor Gumaa Almayoud und Stephan Franken aus Emden.
Einen Doppelstart absolvierte der Kölner Besuch, Sarah Valder. Musste Valder sich im 10 km-Rennen noch geschlagen geben., drehte sie im 5 km-Rennen den Spieß um. Sie ließ sich von der Vorjahressiegerin  Vanessa Busse von der Emder LG ziehen und zog erst im Schlussspurt vorbei. Am Ende siegte sie mit knappem Vorsprung von zwei Sekunden in 19:17 Minuten. Auf Platz drei landete Nina Gründel aus Itzehoe.

Ergebnisse:
10 km Herren        1. Matthias Heinken (TV Norden)            0:35:24
            2. Ibrahim Mahmud (Emder LG)            0:35:48
3. Tim Bollmann (TuS Weene)            0:35:50

10 km Frauen        1. Tanja Schwarz MTV Aurich)            0:38:58
            2. Sarah Valder Bunert – Der Kölner Laufladen)    0:39:28
            3. Insa Franzen (LG TV Bunde)            0:42:28

5 km Herren        1. David Valentin (LG Olympia Dortmund)        0:15:31
2. Gumaa Almayoud (TV Norden)            0:17:52
            3. Stephan Franken (Stadtwerke Emden)        0:18:29

5 km Frauen        1. Sarah Valder Bunert – Der Kölner Laufladen)    0:19:17
            2. Vanessa Busse (Emer LG)                0:19:19
            3. Nina Gründel (SC Itzehoe)                0:19:56


Alle detaillierten Ergebnisse der Alterklassen, Schüler und Mannschaften unter:
www.citylauf-norden.de

 

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 

Aktuelle Termine:

Lauftreff:
18.08.2018, 14:30 - 18.08.2018, 14:45:
4. Dorffest-Lauf Negenbargen 18.08.18

Lauftreff:
24.08.2018, 18:00 - 24.08.2018, 19:00:
12. Münkeboer Festtage-Lauf