37. OSSILOOP vant Meer na Leer 2. Etappe 27.04.2018

Bericht vom 29.04.2018 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

2. Etappe Dunum-Plaggenburg 11,5 Km. Der TV Norden mit 49 OSSI LOOPER vor ORT.
Wie soll ich diesen Abend nur beschreiben? 4 Seiten journalistischer
Notizen, geballter Laufspass, ausgelassene Stimmung und nicht zuletzt
ein volles Sektfach (wobei das eine ggf. mit dem anderen einherging...)
Aber der Reihe nach...
Zuerst einmal dankt die Redaktion für das nette Feedback der Teilnehmer und die deutschlandweiten Zuschriften. Sie fühlt sich sehr geehrt. Fanpost bitte an Werners Büro.
Treffpunkt real, kritischer Blick in den Himmel - hält die zaghafte
Trockenheit? Emsiges Gewusel beim Einsteigen in den Bus und Werner
fragt: "Habt ihr Stress?"
Bericht: Adda T.


Ergebnisse unter: https://www.mikatiming.de
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Bilder unter:http://www.ewe-wattloopers.de

Wir fuhren los, neben uns ein bekanntes Gesicht trabend auf dem Radweg -
"Cox kann laufen!" - und wurde klopfend und hupend gegrüßt. In Hage
wurde ein weiterer Teil von uns eingesammelt und aufs herzlichste
begrüßt. Andreas, wie schön, dass du da bist! Er setze sich allerdings
schweigend hinter mich und wollte gar nix mehr sagen... Susanne stellte
fest, dass sie schöne Beine hatte und Bernd, dass alle Naturgesetze und
Feiertage dieser Zeit (im Hinblick auf den ersten Mai) nicht mehr gelten
würden: "Beim Ossiloop wird alles außer Kraft gesetzt, Ostern,
Weihnachten..." Genau! Um Punkt 17:54h schallten Werners Worte durch
Bus. Er sprach die Differenz zwischen ca. 3000 angemeldeten Läufern und
den ca. 2600/2700 Finishern der letzten Etappe an. Und irgendwas mit
20.000€/h. Chancen  ausrechnen? Preisgeld? Müssen weitere Läufer
verschwinden? Vielleicht ein Fall für Andreas ;)
Wir hatten aber auch einen Deutschland-, nein, Europa-, ach was sage
ich, Weltmeister mit an Bord: Matthias begleitete uns, nicht selbst
laufend, da er nächsten Sonntag in Alsdorf die Deutschen Meisterschaften
im Duathlon bestreiten möchte. Viel Erfolg Matthias, wir drücken dir die
Daumen!
Der Standort des Busses in Plaggenburg wurde zu erklären versucht - zur
Not bei der Kirche, wie letztes Jahr, da wo der Wurstbus stand! - und
die Strecke wurde schmackhaft gemacht, sie sei wie eine 4 - spurige
Kölner Autobahn, wir hätten heute viel Platz. Klang vielversprechend.
Eine Wasserstelle erwarte uns, ca. bei km 6, aber diesmal ohne Thole,
der liefe selbst. Wir (und zwar alle!) sollten aber im Vorbeigehen eben
fragen "Wo ist Thole?", die Leute sollten doch merken, dass wir uns
kümmern und würden sich freuen, das ist der Wahnsinn!
Leute, nun kommt etwas Wichtiges:
Unsere Sponsoren. Wir sind tatkräftig unterstützt worden durch die
Sparkasse Aurich - Norden (wie auch letztes Jahr, allerdings war es da
die Sparkasse Norden - Aurich). Mit Claudia als gute, nein, sehr gute
Läuferin eine tolle Unterstützung. Genauso wie die EWE, vielen Dank, die
schon vorab Energie in Form von Traubenzucker zur Verfügung stellte. Und
letztlich durften wir uns auch über ein Büro in Esens freuen, das
namentlich nicht erwähnt werden durfte, aber ebenso einen tollen Beitrag
leistete. Dies lief über den VffL, Rädelsführer Thomas. Wir dürften aber
gerne in Esens anrufen, um uns zu bedanken! (Bei wem nochmal?...)
Vielen Dank, ihr Sponsoren, für euren Beitrag, das ist toll, dass wir
uns darüber freuen dürfen. Selbstverständlich ist das nicht und es ist
klasse, dass ihr das tut!
Dann lüftete sich noch ein Rätsel der Fahrt: Wir haben einen neuen
Busfahrer. Lothar stellte sich vor und stellte klar, dass er nicht
Daniel sei (Was sogleich mit einem herzlichen "Schaaade!" kommentiert
wurde), wir ihn aber beim Vornamen nennen dürften ("Okay, Daniel!"). Er
wünschte uns einen tollen Abend und brachte uns gut zum Start. Diesmal gings von einer Metropole zur anderen: Von Dunum nach Plaggenburg. Dort
angekommen erwartete uns, nein, nicht tosender Applaus, wogende
Menschenmassen oder stürmische Begeisterung, nein; natürlich Regen. Und
dann noch unser Fototermin, schnell Mülltüte aus, ein trotziges Lächeln
ob des Regens, schnell wieder Mülltüte drüber und ein wenig warmlaufen
vor dem Start. Schleifenförmige Startblöcke, ab in die Masse der Leute
und los! Eine sehr lange und gerade Strecke erwartete uns. Vorbei an
neugierigen Kühen, begeisterten Menschen, Grillständen, belegten
Brötchen, Bierfässern - Laufen erfordert viel mentale Stärke.
Immer nur geradeaus. Ich durfte mich einer Hasen - Dreiergruppe um
Susanne, Richard und Norbert anschließen und versuchte mein Glück,
mitzuhalten. Dadurch, dass wir nicht nur Kühe, sondern auch Schwein
hatten, und im Trockenen liefen, kamen wir in den Genuss von vielen
Zuschauern, vor allem in Dietrichsfeld herrschte eine tolle Atmosphäre.
An der Wasserstelle wurde nach Thole gefragt und die verschiedensten
Antworten erhalten: Der ist nicht da, der ist doch weit vor dir, der
läuft! Und wieder Trommler, Tröten, Musik - das trägt und tut gut,
danke! Thomas P. spielte mit Bärbel N. und Jan-Gerd Katz und Maus und man sah sich mehrfach. Jan-Gerd lief zur neuen Höchtform auf, als er hinter einer jungen
Frau mit Ringelsocken und gefährlich kurzem, pinkem Rock lief, sodass
Bärbel ihn bremsen musste. Aber da wär auch nix mehr gegangen ;)
Mir gefällt auch immer der Zieleinlauf in Plaggenburg, frenetischer
Applaus brandete auf, und: Yeah, Michael St.! Ich wusste, dass du
kommst, danke, das hat motiviert! Fans, Fans! :) Zieleinlauf mit Heino,
ein Hinweisschild "Lächeln!" kurz vorher, was mit heraushängender Zunge
nicht so einfach war. Danach erstmal Luft holen und sich nen Keks
freuen, dass wir gut angekommen sind, danke euch dreien. Zu zweit sind
wir dann an die Strecke zurück und wollten auf Elisabeth warten. Sie
lief ihre erste Ossiloop - Etappe und wir wollten sie empfangen. nur:
Sie kam nicht. Irgendwann begannen wir zu suchen und liefen die Strecke
in entgegengesetzter Richtung ab, was eine sehr interessante Erfahrung
war. Viele Hinweise ereilten uns ("Falsche Richtung!") und sogar einmal
Applaus. Oh man, da kämpfen sich die hinteren Läufer beharrlich zum Ziel
und können immer noch lächeln. Ihr seid echt klasse! Bärbel J. kam mir lächelnd entgegen.
Werner wurde gegen Ende von einer jungen Dame auf dem Rennrad begleitet - Hallo Dani! Wieder auf dem
Rückweg (Richtung Ziel) wurde uns entweder erstaunte Blicke zugeworfen
oder einfach wieder zugejubelt, eine Laola - Welle entstand und
irgendwie war das auch begeisternd. Nun aber Bus suchen! Schnell gefunden und
wer saß da? Elisabeth! "Mir war kalt!"... :) Ein Glück, schneller als
gedacht und zum Glück nix passiert. Wir standen mit alle Mann vorm Bus
- Obacht, passierendes Kettenfahrzeug! (Fahrrad) - viele glückliche Gesichter, die
ersten Sektflaschen (dafür braucht man Becher, nicht für Urinproben!),
Knabberzeug, Obst und der findige Läufer ergatterte sich kleine feurige
Spieße, Enno Jr.s Siegermäuse durften auch nicht fehlen.
Und dann kam die Rückfahrt. Nach dem energischen Aufruf "Einsteigen!",
Werner war erstaunt: "Was sind das denn für Töne?", musste er erstmal
sein Büro räumen. Ich bereitete die Redaktion vor, Andreas meinte
misstrauisch "Wirf den Zettel weg!" (Denkste!). Die Feierlichkeiten
begannen und Werner sprach ein paar Worte. Gralf hatte Geburtstag und
musste besungen werden, aber auf Deutsch, denn Englisch versteht er
nicht. Aber Susanne versichterte sich, ob er das denn nu verstanden
hätte.  Alles Gute nachträglich für dich! Neben Sekt gabs somit auch
Bier und Werner musste aufpassen "Net aal dörnanner drinken!". Georg,
Bärbel J. und ich durften unsere 20. Etappe feiern und es gab dann noch
etwas mehr Sekt, Süßes und Salziges.  Die Dinge nahmen ihren Lauf, die Getränke auch, ich kann nicht alles widergeben, es war zu viel, es war zu
gut, aber ein paar Stichpunkte:
Richard hegt beim Laufen Sympathien für Susanne, Susanne hat ihren Ralf
aber sehr lieb; "Wir müssen schweigen, sonst wird alles
aufgeschrieben!"; Imke möchte nächste Woche nicht mehr so schnell
laufen; Anke fragt, warum wir überhaupt laufen müssen, können wir nicht
einfach nur Bus fahren?; Enno jr. möchte über Bremen zurückfahren (du
hast ja extra ein Cap zum Laufen!?); "Siedlung heißt das hier!" "Hieß es
Dienstag auch schon!"; Lothar gab sich größte Mühe Daniel zu vertreten
und gab drei Runden aus, Richard musste fast spucken; Thomas und Helga
küssten sich zum Abschied ("mit Zunge!") und er hatte Tränen in den
Augen; Werner stieg aus - bit annermol!; Georg sagte "Sorry!" und
übernahm seinen Part: "Leute, das ist jetzt ganz wichtig!"; Richard
fragte "hast du Sabber am Kinn?"; Anke hat nen Schlüpfer gefunden und
fragte mich "Nicht meiner!" (Bei Interesse bitte melden); "Ist das Epo-Blätterteig?"; wir suchten
Cox auf dem Rückweg; Lothar sagte nach dreimal: "Langsam word mi
schlecht!" (natürlich war bei ihm kein Alkohol im Spiel!) und Richard
taumelte durch den Bus und murmelte was von EWE Zuckerschnecken; und gab mir mit
Susanne zusammen Tiernamen...
Leute, es war der Wahnsinn. Es ist mir eine Freude, mit euch zu fahren,
habe Tränen gelacht.
Die Busfahrt ist doch immer das Schönste am Ossiloop! ;)
Danke euch für den tollen Abend, den verrückten Lauf, wünsche ein
erholsames Wochenende, schlaft lecker und esst viel, freue mich auf
Dienstag und entschuldige mich für die vielen Buchstaben, aber man kann
den Mikrokosmos Ossiloop/Busfahrt nicht in drei Worten beschreiben ;)
Bericht: Ildikó

Bilder zum Bericht:


 


Für Richard und Susanne