37. OSSILOOP vant Meer na Leer 3. Etappe 01.05.2018

Bericht vom 03.05.2018 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

SO geht Ossiloop! Wenn man lange genug böse nach oben guckt, verschreckt man also Regen- und Gewitterwolken. Ungläubig standen wir wartend auf den Bus und ... wie hieß das Ding da oben? S...S....Sonne!?
Sehr gut. Anke begrüßte alle mit einem "freundlichen Hallo"!
Dieser Ossiloop ist ja für vieles gut. Manche sehen es als Training für Wettkämpfe, manche wollen einfach mal raus und sich nass regnen lassen, für einige ist es der Höhepunkt des Jahres - zu Recht.
Bericht Adda T.


Ergebnisse unter: https://www.mikatiming.de
Ergebnisse unter: https://www.on-online.de
Ergebnisse unter: http://ossiloop.eu
Bilder unter:http://www.ewe-wattloopers.de

Und für eineige ist es DIE Vorbereitung für das Survivalleben im Outback. Ralf und Susanne planen einen ausgedehnten Urlaub in Australien. Wenn die Blase drückt, verschwinden sie hinter DEN Busch. Ein gutes Training für das Leben in DEM Busch :) Dabei sollten sie allerdings noch ein Wörtchen mit Terraristikexperte Enno jr. sprechen, der schonmal die Gegend besucht hat und sich mit Ungetier in Schuhen auskennt. Deswegen sollte man nur in Flipflops da rumlaufen. Gut, dass das hier nicht notwendig ist. Alle Taschen eingepackt und uns im Bus verstaut, kam es zum ersten Eklat: Unser Platz belegt von Tagesläufern! Cox brachte alles durcheinander, vorrangig Bärbels Gesicht, ihre entsetzten Gesichtszüge entglitten, "Was machst du da???". Den schmeißen wir beim Kreisel raus! Einen bösen Blick später fanden wir uns aber drei Reihen weiter hinten ein, was Andreas freute, fühlte er sich scheinbar unbeobachtet. Wir fuhren los, und alles nahm seinen Lauf. Tanja eröffnete den Friseursalon, Anke sah blendend aus, Günther trat auf wie eine Dunumer Landfrau und lief mit einem Teepott durch den Bus, Margit hüllte sich in ihre Fleecedecke und hinten gings wieder ums Essen "Käse-Schinken..."
Werner schüttelte den Kopf über zwei Mädchen an der Bushaltestelle, die nicht mitfahren wollten zum Ossiloop, weil sie etwas viel wichtigeres vorhätten. Was denn? "Wir wollen heute Abend trinken!" Und das sagen sie so offen? Nun, sie hätten trotzdem bzw. gerade deswegen mit uns fahren können... Werner beschrieb den Start detailliert: "Aurich - Fernsehturm - Sportplatz! So im Groben!" und ermahnte uns, etwas sorgsamer mit unserem Müll umzugehen. Viele Anwohner beklagten Unmengen von Bechern in ihren Vorgärten. Iris warf allerdings richtig ein, dass wir das nicht hätten sein können, wir bräuchten die Becher immerhin später für unseren Sekt. Aurich sei aus dem Häuschen, fuhr Werner fort, da bebt die Erde. Im Ziel bitte eben mit Heino plaudern, dann ist er verwirrt, das bringt ihn durcheinander. Und achtet auf die Fotografen, schön die Arme hängen lassen, wenn wir geknipst würden. Wir haben heute Bergfest! Ab heute ginge es abwärts. Das heißt, alle würden schneller, der richtige Ossiloop beginne nu, alles andere war doch nur Vorgeplänkel. "Wir überholen uns selber!" Und nach diesem Ossiloop sollten wir alle unsere Namen in die Kirchenbank einritzen, fürs nächste Jahr, Daniel (endlich wieder da!) blickte erschrocken auf. Kurze Pause, wir stehen. "Warum stehen wir?" "Weil wir nicht fahren!" Taktiken wurden besprochen, Ralf möchte langsam laufen und wird damit Bärbel noch sympathischer. Später wird er sie begleiten, damit sie auch mal einen Hasen hat. Andreas wollte Zickzack laufen, wie ein junger Hase? "Wie ein Rammler!". Susanne hat einen kleinen Marienkäfer gefunden und bringt ihn, nein, nicht zu Ralf, sondern zu Richard - "Der frisst die!". Bei McDonalds vorbei fragte jemand "Können wir ne Apfeltasche mitnehmen?". Am Gymnasium in Aurich hing ein großes Banner "Loop Ulricianum Loop", total klasse. Werner hielt orientierend die Landschaftskarte in der Hand...
Aber liebe Gila, wo warst du? Bärbel und mir fehlte das Gilometer schmerzlich, wussten wir anfangs gar nicht, was wir an- oder ausziehen sollten.
Raus aus dem Bus, den kleinen Weg zum Sportplatz hochtraben, vorbei an herrschaftlichen und (Entschuldigung) protzigen Häusern, die wir nicht hätten putzen wollen. Den ein oder anderen grüßen, kleine Kampfansagen folgten. Wir tankten noch etwas Sonne und starteten mit ihr.
Meine Güte, war das toll. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen laufen, an vielen Menschen vorbei, immer der Sonne entgegen, es war der Hammer. Geblendet durch das gleißende Licht konnte man kaum den Horizont sehen, es war idyllisch, der Ems-Jade-Kanal ein Traum, Vogelgequietsche, ein einsamer Angler, der sich noch nicht mal nach Susanne umdrehte, als sie ihn grüßte, viele, viele Kinder (ihr seid so putzig mit euren kleinen Händen) und ich frage mich, wieviele Kekse wohl der Durchschnitts-Ossiloop-Zuschauer vor unserem Rennen knabbert. So viele Menschen haben leere Keksdosen in der Hand, gefüllt mit... was? Kluntje? und schepperten motivierend vom Wegesrand zu. Wir liefen an Rotkäppchen und Schneewittchen vorbei - tolle Laufkleidung! Ein relativ großer Läufer wollte wissen, wie groß ich sei, Antwort erhalten, und Susanne ging sofort dazwischen "Keine Flirtversuche hier!" und Richard fügte hinzu, dass er das das letzte Mal auch schon probiert hätte, bei einer Blonden, und sie würden schon auf mich aufpassen. Gut, dass ich euch hab! Verschreckt wurde abgewunken, stotternd unverfängliche Absichten erklärt und wir mussten alle schmunzeln. Susanne machte jeder Türklingel Konkurrenz mit ihrem "Achtung! Mach mal Platz!", aber uns so erfolgreich den Weg frei. Eine Schikane erwartete uns, aber sehr gut ausgeschildert, auch durch all die Zuschauer, die uns eine Allee bereiteten. Aurich ließ sich wirklich nicht lumpen, was für ein Empfang, was für ein Zieleinlauf. Es ist so toll, wenn man schon zwei km vor dem Ziel rauschende Stimmen hört, anfeuernde Rufe, tolle Menschen, ab durch den Hafen, bald sind wir da, huch, Richard grinst plötzlich über beide Ohren und murmelt "3 mal!" Was? "Du hast jetzt zum dritten Mal mein Bein gestreift!" "Oh Richard, sorry, zum Glück nur untenrum, das war keine Absicht!" "Aber das kommt in den Bericht, ansonsten schreib ich das da rein!" ähm...ja. Hey, und Harald steht wieder hinter der Kamera, juhu, vor lauter Freude Hilko, Ralf und Christina fast übersehen, schön, dass ihr da wart! Ebenso wie Michael und Gieseltraud! Weiter, von hinten durch die Fußgängerzone - oh, der Posaunenchor- und ich hab Gänsehaut auf den Armen, die ganze Stadt war voll, zehntausende Zuschauer, Applaus, Heinos Stimme, die letzte Kurve und HEP! über die Ziellinie und vor Schreck vergessen, die Uhr auszustellen :) Norbert wartete im Ziel, drückte mir was zu trinken in die Hand, großes Freudestrahlen, Susanne, Dörthe, Richard, kleine Umarmung und wir habens geschafft. Wie toll. Danke, dass ich mit euch laufen durfte! Jetzt schnell zum Bus, es ist zwar nicht so lausig kalt, aber wir mussten bis zur Sparkassen-Arena laufen. Unterwegs Marko und Jochen eingefangen, der wie ein Kaninchen lief. Im Bus diskutierten Claudia und Marko "Ich dachte, du wolltest dich steigern!" - "Hab ich doch!" - "Ja, aber..." Es sah nach ganz schlechten Karten und einer vegetarischen Woche für Marko aus... Claudia war auch nicht bereit für ein Exklusivinterview, das sollte ich doch bitte mit Marko führen, wir könnten uns unterhalten, sie würde jetzt nur noch mit Andreas sprechen ;) Wir sprachen über die vielen Fotografen und Dörthe meinte, sie wäre auf keinem Foto drauf, weil sie immer in meinem langen Schatten liefe. Draußen gab es dann leckere, herzhafte  Muffins von Enno jr. "Wer hat die gebacken?" Mama!, nach der fünfzehnten Frage wusste es dann auch jeder. Enno sen. wurde etwas dreist gefragt, ob er einen Pflegedienst benötige und die Läufer trudelten stetig ein, alle sehr kalt, wie sie mir mit ihren iiskolt Hannen im Nacken eindrucksvoll bewiesen *brrr* Ankes Frisur saß immer noch wie geleckt und sie hatte eine unglaublich gute Idee für das innerläuferische Vorschlagswesen: Christoph, Kurt und Peter! Wenn ihr drei, wie immer, eine halbe Stunde vor uns im Ziel seid, dann nutzt doch bitte die Zeit und besorgt 46 Würstchen für uns! Auch wenn Karin keine möchte (die teilen wir dann auf). Denn wenn die letzten Läufer da sind, bleibt kaum mehr Zeit zum Würstchenholen, geschweige denn, dass noch welche da sind. Wir möchten bitte vorbestellen.
Wir standen noch eine schöne Zeit vorm Bus, viel Gequassel und viel gegessen, damit Andrea und ich nicht wieder nachts vor Hunger aufwachen. Karin hat sich ein paar junge Männer als Pacemaker eingekauft, einen mit Brille und einen ohne. Sie müssen nicht schnell sein, nur gut aussehen. Anke fragte Richard, ob er sich bedrängt fühle, aber Richard mags gerne eng (Was zum Teufel macht ihr da eigentlich?). Margit duckte sich und ging vor den Sektkorken in Deckung. Werner erzählte die obligatorische Badewannen-Geschichte mit einem Kilo Salz und dreißig Grad warmen Wasser und in Begleitung von ein paar letzten, eins

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 


 

Aktuelle Termine:

Lauftreff:
08.06.2018, 18:00 - 08.06.2018, 19:00:
13. Abendlauf - 35. Volkslauf TV Marienhafe

Lauftreff:
11.06.2018, 18:00:
EWE Nordseelauf Norddeich 11.06.2018