Ossiloop: Von Leer ans Meer 2. Etappe 03.05. 2019

Bericht vom 06.05.2019 (Werner Ihlow)

Quelle: Spaß mit Sport Wirtjes

2. Etappe: Holtland - Gut Stikelkamp 8,8 Km. TV Norden 49 Teilnehmer.
Wer will Männer verrückt machen?“ Diese Frage stellte sich auf dem Parkplatz, während wir auf den Bus warteten. Wolfgang hingegen hatte als alter Marathonläufer ganz andere Gedanken: „Ist so kurz, diese Etappe! Es geht so schnell, man läuft los und ist sogleich angekommen“ Mit nur 8,8 Km war sie wirklich die kürzeste dieses Ossiloops, es lohnt sich ja kaum, dafür die Schuhe anzuziehen.
Bericht: Ildiko


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Bei Tekken wurden weitere per Anhalter Reisende mitgenommen und stiegen zu Daniels Verwunderung alle hinten ein – „Warum?“. Jochen erledigte Botengänge im Bus, während sich Werner das Mikrofon schnappte und uns auf den aktuellen Stand brachte. „Wenn wir um halb acht anreisen, können wir immer noch um halb sieben starten!“ (Im Bus scheint ein kleiner Sprung im Raum-Zeit-Kontinuum zu bestehen) Wir sollten bloß rechts und links laufen, nicht in der Mitte, da gäbe es nur Rasenfläche mit Maulwürfen und Pferden drauf und kaputte Füße würden drohen. Immerhin gibt’s zwei Kilometer lange Gehwegplatten. Es wurden ein paar Streckenpunkte genannt, u.a. Heselhörn, das nur aus zehn Häusern bestünde, aber eine Atmosphäre vergleichbar des Hamburgmarathons bieten würde, Dörthe, du kannst das später beurteilen. Gibt es wohl den Trompeter noch? Und unser DJ wurde Dienstag auch vermisst. Bärbel J. informierte uns noch über das Sportabzeichen, mit dem sich neuerdings Georg, Margit und Bärbel N. auszeichnen durften und motivierte uns, dies auch zu absolvieren. Es fand sich auch sogleich jemand: „Der Marko macht’s, hat aber nichts gesagt!“ Andreas hatte es im Kreuz und betonte seine soziale Ader, alten Leuten zu helfen (zu wem sprachst du? Bernd?). Hauptsache, ihr wisst, was ihr tut. Ein monströses Gewusel empfing uns in Holtland bei BauCon. Auf einem Haufen tummelten sich massig Läufer, aber keiner wusste, wo in diesem Labyrinth der Eingang, geschweige denn die Startgruppen waren. So kämpften wir uns quer durch einen ganzen Startblock, bis wir richtig standen. Dichtes Gedrängel wurde gerne in Kauf genommen, wurde es doch lausig kalt. Einen kleinen Sonnenmoment nutzte Bärbel N. zum Sonnenbaden, sobald die Wolken wiederkamen, wurde es kalt. Zum Glück schmiss jemand die Musik an und es kam: „Macarena“! 3000 Leute schwangen plötzlich die Hüften, bewegten die Arme und es wurde am Start Macarena getanzt, „das hab ich auch noch nicht gemacht!“, sagte Bärbel J. später. Es ging nach einer Verzögerung los. Wir, aber auch ein ordentlicher Hagelschauer, der gepflegt von uns ausgeschimpft wurde, muss das sein? Eiseskälte, Hagel, kleiner Regen, Wind - wir hatten es nicht einfach diesmal. Und trotzdem harrten einige Zuschauer mit uns in der Kälte aus, um uns anzufeuern, alle Achtung. Der Tierwelt hingegen waren wir herzlich egal. Ein Mops lag an der Strecke auf seinem grauen Kissen und schlief und beim Ziel saß ein Retriever demonstrativ mit dem Rücken zu uns auf dem Boden und guckte gelangweilt in den Wald. Die Telefonzelle mit den Büchern stand immer noch da und an der ersten Getränkestelle unterhielt uns ein Bläserchor, wie toll! Weiter an den Kühen vorbei, die haben auch mitgemacht und uns mit  „Muhmuhzelas“ angefeuert.

Mein Highlight war allerdings wirklich, wie Werner orakelte, in Heselhörn. Jungejunge, ihr habt’s echt drauf. Da waren die zehn Häuser, und eine Stimmung wie bei der Fußballweltmeisterschaft. Die haben ein ganzes Volksfest draus gemacht! Ein extra Zelt, Musik, Schlager, Getränke und ein Moderator, am Maibaum, das gute, alte Plakat…ich war beeindruckt – toll, was ihr auf die Beine stellt! Endlich hörten wir Heinos Stimme, es ging die letzten schmalen Meter durch den Wald, endlich sind wir da. Nun aber schnell zum Bus. Vorbei an den stehenden/parkenden Autos im Wald (vielleicht nächstes Mal den Motor ausstellen, für die gute Luft) und entlang der Angelschnur von Bussen, unser war der letzte, weil das schon immer so war. Auf den zwei, drei Km ist man gefühlt noch mal richtig kalt geworden, sodass wir alle hätten Daniel umarmen können, der den Bus wieder schön vorgewärmt hatte. Claudia sorgte für die Truppenverpflegung mit Apfelkuchen und einem Zentner Muffins in drei Ausführungen, lecker, so langsam ging’s dann wieder. Auf der Rückfahrt einigten wir uns mit Werner darauf, dass es die kälteste Etappe seit 187 Etappen gewesen sei, weswegen es ja auch „Coldehörn“ hieße. Aber ab nächsten Mal würde sich alles ändern, obacht!: Die Busfahrzeit bleibt gleich! Und keinen Pipipafax machen!Es kam noch der obligatorische Rat mit der Badewanne und…wie viel Salz jetzt?, bevor wir uns wieder raus in die Kälte wagten und nach Haus fuhren.Sollten noch irgendwelche Affären auftauchen, bitte an mich ;)
Bericht: Ildiko

 

Bilder zum Bericht:


 


 


 


 


 


 

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