NTV I mit starkem Auftritt gegen den Tabellenzweiten Aschendorf/Papenburg I

Beitrag vom 12.04.2026 von Günther Thomas

Trotz 1:3 Niederlage, ohne Eigenfehler wäre mehr drin gewesen.

Beim schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten der VG Asd/Pbg.I begannen die NTVerinnen im ersten Satz stark, Lisanne Attendorn, Gesa Ennen und Jessica Domaschkin konnten mit starken Aufgaben eine 5:1 Führung herausspielen. Aschendorf zeigte sich unbeeindruckt und konnte ebenfalls mit vier direkten Aufgabepunkten den Spielstand egalisieren. Bis zum 12:12 waren die Norderinnen gleichwertig, kamen noch durch Abschlüsse über die Mittelposition zum 16:12. Danach kassierten sie aber durch etliche Eigenfehler in der Annahme der Aufgabespiele seitens Aschendorf und dadurch ungenaues Zuspiel zu den Zuspielerinnen 10 Punkte in Folge zum 16:22. Imke van Hoorn konnte über die Mittelposition noch einige Punkte zur Ergebnis Verbesserung erzielen, aber mit 25:19 ging der Satzgewinn an Asd/Pbg.

Stark spielten die Norderinnen im zweiten Satz, in dem sie sich auch nicht von der ASD/Pbg 9:5 und sogar noch 11:7 Führung beeindrucken ließen. Sandra Manninga und Lisanne Attendorn konnten über die Mittelposition punkten, das brachte den NTV zum 15:13. Lisanne Attendorn konnte den Vorsprung durch 6 direkte Aufgabepunkte auf 21:13 zum Vorentscheidenden Satzgewinn mit 25:20 ausbauen, der von Aschendorf/Pbg. noch durch eine Serie von 7 Satzzählern spannend wurde. Großen Anteil hatten auch die Zuspielerinnen Henrike Attendorn und Jessica Domaschkin, die auch die ungenauesten Bälle noch zum Angriff brachten.

Im dritten Durchgang war es ausgeglichen bis zu 11:10 für die Gastgeberinnen, danach konnten beide Teams abwechselnd mit jeweils 3 bis 4 Zählern punkten, wobei ASD/Pbg immer ein bis zwei Punkte mehr erzielte. Norden hatte nach wiederholten Umstellungen der Spielerinnen auf den Positionen, die richtige Abstimmung in der Annahme und dem Zuspiel zu finden. Mit 25:18 setzte sich die VG ASD/Pbg, entscheidend durch.

Im vierten Satz war dann bei den NTVerinnen die Luft raus. Der Tabellenzweite kam mit einer Superserie von Aufschlagspielen über eine völlig verunsicherte Norder Mannschaft schnell zur 10:0 Führung. Zur schlechten Annahme kamen noch ein ungenaues Zuspiel und wenig Durchschlagskraft im Angriff. Eine mögliche Ursache der Verunsicherung könnte auch die öfters wechselnde Aufstellung der Spielerinnen auf den Positionen sein.  Der NTV erkämpfte sich in der zweiten Satzhälfte noch einige Punkte, konnte die 1:3 Niederlage durch den Satzverlust mit 14:25 nicht mehr abwenden.

NTV I: Gesa Ennen, Sandra Manninga, Jessica Domaschkin, Imke van Hoorn, Jasmin Attendorn, Lisanne Attendorn, Henrike Attendorn.